Dominik Moll ("Lemming") inszeniert einen unvergleichlich packenden, atmosphärisch dichten True-Crime-Fall, der auf beeindruckende Weise Spannung mit gesellschaftlicher Relevanz verbindet:
Im Mittelpunkt steht die Untersuchung eines schon mehrere Jahre zurückliegenden Femizids, der die Ermittler an ihre Grenzen bringt. Nach einer Party begegnet ein Mädchen auf dem Heimweg einem Fremden. Es ist die Nacht des 12. Oktober, in einer Kleinstadt am Fuße der französischen Alpen - und das Mädchen, Clara, wird diese Begegnung nicht überleben.
Ermittler Yohan (Bastien Bouillon) wird dieser Mord an Clara keine Ruhe mehr lassen: Mit seinem Kollegen Marceau (Bouli Lanners) ermittelt er junge und ältere Männer, die mit Clara ein Verhältnis hatten. Sie alle könnten es gewesen sein. Es waren Beziehungen voller Missgunst, Besitzdenken oder Gleichgültigkeit. Den beiden Kommissaren eröffnet sich ein Panorama der Abgründe, während die Ermittlungen für Yohan zur Obsession werden. Claras Tod hat etwas in ihm berührt, das ihn zweifeln lässt an der Welt, in der wir leben...
Statt auf spektakuläre Wendungen setzt der Film auf eine realistische Darstellung von Polizeiarbeit und die beklemmende Frage, warum Gewalt gegen Frauen und an deren Spitze die Femizide oft nicht verhindert oder aufgeklärt werden. Mit hervorragenden Darstellern, einer präzisen Inszenierung und einer bedrückenden Atmosphäre bleibt der Film lange im Gedächtnis und zählt zu den stärksten europäischen Krimis der letzten Jahre.
Nach seiner Premiere bei den Filmfestspielen von Cannes wurde "In der Nacht des 12." für mehr als ein Dutzend Filmpreise nominiert und prämiert - unter anderem mit den französischen Filmpreisen César und Prix Lumière jeweils als Bester Film.
Dominik Moll ("Lemming") inszeniert einen unvergleichlich packenden, atmosphärisch dichten True-Crime-Fall, der auf beeindruckende Weise Spannung mit gesellschaftlicher Relevanz verbindet:
Im Mittelpunkt steht die Untersuchung eines schon mehrere Jahre zurückliegenden Femizids, der die Ermittler an ihre Grenzen bringt. Nach einer Party begegnet ein Mädchen auf dem Heimweg einem Fremden. Es ist die Nacht des 12. Oktober, in einer Kleinstadt am Fuße der französischen Alpen - und das Mädchen, Clara, wird diese Begegnung nicht überleben.
Ermittler Yohan (Bastien Bouillon) wird dieser Mord an Clara keine Ruhe mehr lassen: Mit seinem Kollegen Marceau (Bouli Lanners) ermittelt er junge und ältere Männer, die mit Clara ein Verhältnis hatten. Sie alle könnten es gewesen sein. Es waren Beziehungen voller Missgunst, Besitzdenken oder Gleichgültigkeit. Den beiden Kommissaren eröffnet sich ein Panorama der Abgründe, während die Ermittlungen für Yohan zur Obsession werden. Claras Tod hat etwas in ihm berührt, das ihn zweifeln lässt an der Welt, in der wir leben...
Statt auf spektakuläre Wendungen setzt der Film auf eine realistische Darstellung von Polizeiarbeit und die beklemmende Frage, warum Gewalt gegen Frauen und an deren Spitze die Femizide oft nicht verhindert oder aufgeklärt werden. Mit hervorragenden Darstellern, einer präzisen Inszenierung und einer bedrückenden Atmosphäre bleibt der Film lange im Gedächtnis und zählt zu den stärksten europäischen Krimis der letzten Jahre.
Nach seiner Premiere bei den Filmfestspielen von Cannes wurde "In der Nacht des 12." für mehr als ein Dutzend Filmpreise nominiert und prämiert - unter anderem mit den französischen Filmpreisen César und Prix Lumière jeweils als Bester Film.