Pechschwarz mit bissigen Seitenhieben auf den Spätkapitalismus: Rosamund Pike gerät als gerissene Pflegebetrügerin selbst auf die Abschussliste
Care-Work mal anders: Marla (Rosemund Pike) ist eine professionelle Betreuerin für Senioren. Allerdings nicht in der Art, wie man sich als wohlsorgender Nachkomme eine Betreuerin wünschen würde. Gerissen übernimmt Marla die Vormundschaft der ihr anvertrauten Senioren, um sie in geschlossenen Heimen unterbringen und sich schliesslich an deren Hab und Gut bereichern zu können.
So weit, so ertragreich - da gerät Marla eines Tages an die falsche Rentnerin, oder besser: an den falschen Sohn: Ihr neues Opfer Mrs. Peterson (Dianne Wiest) ist nämlich die Mutter des gefürchtetsten Gangsterbosses der Stadt. Selbstredend ist dieser wenig erfreut, als er Marla’s Plänen auf die Schliche kommt - womit die Betrügerin plötzlich selbst zur Zielscheibe von Verbrechern wird.
Faszinierende, aber zutiefst unsympathisch ist die Hauptfigur, die diese schwarzhumorige Thriller-Satire in der kongenialen Besetzung mit Rosamund Pike präsentiert. Besonders die Kritik an Machtmissbrauch, Gier und rechtlichen Grauzonen hebt den Film als bissigen Gesellschaftskommentar hervor. Das großartig aufspielende Ensemble macht dabei auch die teils überzeichneten Wendungen wieder wett. Aufs Ganze gesehen, ist "I Care a Lot" ein origineller, unterhaltsamer und provokanter Film, der noch lange nachwirkt.
Care-Work mal anders: Marla (Rosemund Pike) ist eine professionelle Betreuerin für Senioren. Allerdings nicht in der Art, wie man sich als wohlsorgender Nachkomme eine Betreuerin wünschen würde. Gerissen übernimmt Marla die Vormundschaft der ihr anvertrauten Senioren, um sie in geschlossenen Heimen unterbringen und sich schliesslich an deren Hab und Gut bereichern zu können.
So weit, so ertragreich - da gerät Marla eines Tages an die falsche Rentnerin, oder besser: an den falschen Sohn: Ihr neues Opfer Mrs. Peterson (Dianne Wiest) ist nämlich die Mutter des gefürchtetsten Gangsterbosses der Stadt. Selbstredend ist dieser wenig erfreut, als er Marla’s Plänen auf die Schliche kommt - womit die Betrügerin plötzlich selbst zur Zielscheibe von Verbrechern wird.
Faszinierende, aber zutiefst unsympathisch ist die Hauptfigur, die diese schwarzhumorige Thriller-Satire in der kongenialen Besetzung mit Rosamund Pike präsentiert. Besonders die Kritik an Machtmissbrauch, Gier und rechtlichen Grauzonen hebt den Film als bissigen Gesellschaftskommentar hervor. Das großartig aufspielende Ensemble macht dabei auch die teils überzeichneten Wendungen wieder wett. Aufs Ganze gesehen, ist "I Care a Lot" ein origineller, unterhaltsamer und provokanter Film, der noch lange nachwirkt.